Elindra


Drachenschule I

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Langsam dämmerte es mir, wer und was Kirwana nun wirklich ist.

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Anfang November 2004


Drachin Kirwana

In einer meiner Meditationen besuchte ich die Drachin Kirwana und ich legte mich, so wie ich es immer tat, zu ihr ins Nest. Kirwana ist eine sehr liebevolle Drachin und sie empfing mich mit all ihrer Liebe.

Zu einem Drachen ins Nest legen, dieses Bild möchte ich kurz beschreiben. Der oder die Drachin liegt kreisförmig auf der Erde. Ihr Kopf berührt dabei fast ihren Hinterleib und ich lege mich in die Mitte. Meine Schultern und mein Kopf liegen dabei auf ihren Hinterbeinen und meine Füße strecke ich unter ihren Brustkorb, mit meinen Zehen streichle ich sie dabei. Der Kopf der Drachin ist auf der Höhe meines Kopfes und entweder liegt er neben mir und ich lege meine Arme um ihren Hals und schmiege mich zärtlich an sie oder die Drachin hält ihren Kopf so, dass sie mir direkt in die Augen blickt, dann streichle ich zärtlich ihren Kopf und ihren Hals. Drachen lieben dieses. Drachen genießen es gestreichelt zu werden und zwar überall am Körper.

Und bei solch einer Gelegenheit erzählte mir Kirwana eine Geschichte:
„Es war einst ein junger Drache, der war sehr unternehmungslustig und immer auf der Suche. Was er suchte wusste er selbst nicht. Er flog hierhin und dorthin, immer war er auf der Suche. Nie lange zufrieden mit dem was er fand und ständig war er unruhig. Eines Tage kam er an einen großen See und als er auf die Oberfläche des Sees blickte, erblickte er sein Spiegelbild. Er erblickte einen Drachen, der ihn aus dem Wasser heraus mit großen Augen anblickte, aber er erkannte nicht, dass er der Drache war, dass er sein Spiegelbild erblickt hatte. Er sah nur einen wunderschönen Drachen, der ihn aus den Tiefen des Sees anblickte. Und er dachte, dieser Drache, genau dieser Drache ist es, nachdem ich schon mein ganzes Leben lang suche. Diesen Drachen muss ich finden und dann kann endlich Ruhe in meine Seele einkehren. Und so sprang er mit einen großen Satz ins Wasser auf der Suche nach dem Drachen im See. Er tauchte in die Tiefe des Sees und suchte in jeder Höhle im Wasser und konnte nicht fassen den Drachen nicht zu finden. Aber der Drache muss doch hier irgendwo sein, dachte er und setzte seine Suche fort, Tag um Tag. Er suchte lange doch irgendwann ging ihm die Kraft aus, die Lebensenergie ging zu neige und er starb allein und immer noch suchend, auf dem Grunde des Sees.“

Und Kirwana sagte noch zu mir: „Erzähl diese Geschichte den Drachenkindern, die aus den Eiern schlüpften, die du erweckt hast.“

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Drachenkinder

So ging ich in mein Herz und innerhalb meines Herzes auf eine herrlich grüne Wiese. Dort stand ich und rufte nun die Drachenkinder und in windeseile kamen alle. Zwölf wunderschöne junge Drachen landeten vor mir auf meiner Herzenswiese.
Weit öffnete ich mein Herz für sie und sie ihres für mich und ich setzte mich zu ihnen und begann ihnen die Geschichte von Kirwana zu erzählen. Still und leise lauschten sie meinen Worten.

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Drachin Kirwana

Meine Tochter, die zur dieser Zeit sehr ängstlich ist, sie sieht überall Schatten, wenn sie abends allein ins Bett gehen soll.
Und so ich fragte Kirwana um Rat und sie gab mir zu Antwort:
Ich solle meiner Tochter ihren persönlichen Drachenfreund zur Seite stellen, damit er ihr die Angst nehmen und ihr Schutz geben kann und sie soll im Drachensee baden.
Ihr persönlicher Drachenfreund heißt: Nifilin – ein großer Drache!

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Drachenkinder

Auf meine Ruf kamen alle jungen Drachenkinder wieder auf meine Wiese … ich gab ihnen Liebe und liebkoste sie. Dieses genossen sie sehr.

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Lady Kuan Yin

Meine Kanalhüterin Kuan Yin hat mir mitgeteilt: Ich sei der Drache vom See!!!!
Dies konnte ich annehmen und mir wurde auch so einiges klar, was mein Leben betraf.

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El Morya

In meinen Meditationen besuche ich natürlich auch immer wieder verschiedene Meister und natürlich auch die Weiße Bruderschaft.
Und so lud ich in mein Herz El Morya ein. Er kam und das erste was er tat war, dass er mich beglückwünschte.
Wieso und warum??? Auf meinem Gesicht müssen sehr viele Fragezeichen gewesen sein, denn mir war nicht klar, wozu er mich nun eigentlich beglückwünschte.
Und weiter meinte El Morya zu mir: „Na, dann haben die Schulungen doch was gebracht.“
Ich: „Wieso, bin ich in der Nacht etwa in deinen Schulungen?“
El Morya: „Na klar, ich lasse dich doch nicht im Stich!“

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Weiße Bruderschaft

Regelmäßig verbinde ich mit der Weißen Bruderschaft.
Wer dies auch tun möchte, dieses geht ganz einfach. Lade einen Meister in dein Herz ein und bitte ihn, dich zur Weißen Bruderschaft zu führen. Und das tun die Meister auch.
Meine Wahrnehmung der Weißen Bruderschaft ist wie folgt: Sie führen mich in einen großen Raum, sieht fast so wie ein kreisförmiger Hörsaal. Außenrum sitzen die verschiedenen Meister, in der Mitte ist eine große freie Fläche. An einer Seite ist ein Podest und auf dieser sitzt Immaculata, sie führt den Vorsitz. In der Mitte auf der freien Fläche hält meist ein Meister einen Vortrag – auch wenn man den Meister nicht versteht, so ist es dennoch wichtig, sich einen Platz zu suchen und aufmerksam zuzuhören, denn hier wird man geschult.

Und so kam ich auch dieses mal zur Weißen Bruderschaft und wie üblich, wollte ich auf den Weg zu Immaculata erst einzelne Meister begrüßen, um dann sie zu begrüßen.
Mein Staunen war groß, denn als ich den Saal betrat wurde ich freudig und mit Applaus begrüßt. Noch nie wurde ich mit Applaus begrüßt und ich war sehr verwundert und überlegte angestrengt: Wie komme ich zu dieser Ehre???

Kuan Yin

Als ich zu Kuan Yin kam, da hat auch sie mir gratuliert und zwar dazu, dass ich es nun endlich geschafft habe mich selbst zu finden!!!!
- Ich wusste gar nicht so recht wie mir geschah. Ich dachte, ich sei noch immer auf der Suche!
Und Kuan Yin schickte mich zum Drachen Ottawa.

Drache Ottawa

Und mein geliebter Drache Ottawa flog mit mir direkt zur Drachin Kirwana

Drachin Kirwana

Dort angkommen fragte mich Kirwana: „Warst du schon bei den Drachenjungen?“ Ich verneinte.
Und sie fragte weiter: „Hast du den Drachenjungen schon erzählt, dass du der Drache aus der Geschichte bist?“ Auch dieses verneinte ich.
Kirwana: „Gehe zu den Drachenkinder und erzähl es ihnen.“

Drachenkinder

Alle Drachenkinder waren gekommen und ich erzählte ihnen, dass ich der Drache aus der Geschichte sei…. Plötzlich kamen sie alle im Kreis auf mich zu und eine angenehme Welle voller Kraft und Energie schloss sich um mich….
Ich merkte, dass irgendwas geschah, konnte aber nicht einordnen was.
Und die Drachenjungen sagten zu mir: „Es ist ihnen die Ehre zu Teil geworden nun mein Drachenherz heilen zu dürfen, weil ich mich endlich selbst gefunden, erkannt und angenommen habe und ich nun weiß, dass ich mein Heil nicht im Außen sondern nur in mir finden kann.“

Drache Ottawa

Auch Ottawa hat mich beglückwünscht und flog mit mir zu Numerian und Ra Neomi.

Drache Numerian und Drache Ra Neomi

Auch sie haben mich beglückwünscht und mir erklärt: Durch die Heilung meines Drachenherzens seien die Herzen aller Drachen geheilt.

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Drachenkinder

Bei jedem Treffen mit den jungen Drachen wurden es mehr. Manchmal kam nur eins dazu, aber manchmal auch drei oder vier und so wurden es mit der Zeit 24 junge Drachen.

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Dezember 2004


Meine ältere Tochter

lernte ihre persönliche Drachenfreundin „Ghana“ kennen - eine junge Drachin, sie ist eins der 24 Drachenkinder.

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Drachin Kirwana

Eines Tages sagte Kirwana zu mir: „Ich solle die Drachenjungen gen Süden schicken.“ Auf meine Frage: „Wieso? Wohin?“ Kam nur „Verwandtschaft“ als Antwort.
Aus meiner Lieber zu ihr sagte ich gedankenverloren, wie Menschen es so gerne tun, zu ihr: „Ich schenke dir mein Herz“
Darauf meinte sie: „Verschenke nicht dein Herz. Denn dein Herz ist und muss groß sein, denn es müssen und dürfen darin sehr viele Platz haben. Also verschenke dein Herz nicht an eine einzige Wesenheit, die es dann womöglich besitzen will und eifersüchtig bewacht. Verschenke deine Liebe, aber nie dein Herz!!!“

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Drachenjungen

Ich ging also zu den jungen Drachen und sagte zu ihnen: „Kirwana sagte, ihr sollt in den Süden fliegen.“
Die jungen Drachen blickten mich an und meinten daraufhin: „Schicke uns nicht in Kirwanas Namen nach Süden. Du sollst uns schicken!“
„Also gut“, sagte ich, „ich schicke euch nach Süden!“
Und alle 24 Drachen erhoben sich in die Luft und weg waren sie.

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Kuan Yin

Wieder mal bei der Weißen Bruderschaft sagte Kuan Yin zu mir: „Verschicke deine Liebe nicht an alle anderen – schicke sie dir selbst. Fülle dich an mit Liebe und liebe dich selbst, denn wenn du dich selber liebst gibst du die Liebe automatisch weiter an alle! Komme mindestens alle 2 Tage zu mir und berichte mir, wie es dir ergeht und nun gehe zu den Drachen.“

Drache Ottawa

Bei Ottawa angekommen meinte er nur: „Kirwana möchte dich sehen!“
Tief erschrocken musste ich sofort an die jungen Drachen denken. Alle meine Alarmglocken schlugen wie wild, Schuldgefühle machten sich in mir breit, ein riesiges schlechtes Gewissen. Ich wusste gar nicht wie mir geschah. Ich hatte doch nur getan was Kirwana wollte. War dies nicht richtig? Aber warum und wieso hatte ich so ein schlechtes Gewissen? Nervös wurde ich auch noch!

Drachin Kirwana

Auf den Weg zu Kirwana wurden meine Schuldgefühle immer größer und größer und als ich endlich bei ihr ankam war mir ganz elendig zu mute und kleinlaut sagte ich: „Kirwana, auf den Weg zu dir wurden meine Schuldgefühle immer größer, aber ich weiß nicht mal genau warum ich überhaupt welche habe?“
Kirwana fragte liebevoll: „Wieso hast du die jungen Drachen alleine in den Süden geschickt? Wieso bist du nicht mit geflogen? Du kannst doch nicht die Drachenjungen ganz allein in den Süden schicken?“
Vor Entsetzen und Schreck fiel mir mein Herz fast in die Hose und völlig deprimiert fragte ich „Wie hätte ich denn das machen sollen? Ich kann doch nicht fliegen. Und die Drachenjungen sind doch nun schon alle fort.“
Kirwana: „Nein, sie sind alle da. Wir haben sie alle abgefangen und zurück gebracht. Sie sind in Sicherheit.“ Und zum Thema fliegen zeigte sie mir schlicht und ergreifend nur das Bild von Ottawa. Komisch selbst kommt man nie auf die einfachsten Dinge.
Tja und auf mein Frage: „Und wohin soll ich mit ihnen fliegen?”
Bekam ich einfach nur zur Antwort: „Peru“

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