Elindra
Drachenschule II
Dezember 2004
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1. Drachenreise nach Peru
Mit 24 jungen Drachen sollte ich nun nach Peru fliegen – das war mein Auftrag, mehr wusste ich nicht. Ich wusste nicht wohin in Peru, geschweige denn was wir dort tun sollten.
Mein geliebter Drachenfreund Ottawa begleitete mich von nun an auf all meinen Reisen. Auf seinen Rücken sitzend flog ich über die Kontinente.
Und so flog ich auf den Rücken von Ottawa sitzend mit 24 junge Drachen, die neben uns her flogen, nach Peru. Tja, und da der direkte Weg von uns aus nach Peru eine lange Zeit über den Atlantik geht und ich nicht wusste, wie lange junge Drachen ohne zwischen zu landen fliegen können und mir meine letzte Misere noch gut in Erinnerung war, entschloss ich mich soweit wie irgendmöglich übers Land zu fliegen. Das bedeutete also, dass wir einen riesigen Umweg über Asien, die Beringstraße, dann weiter über Alaska, Nordamerika und runter bis Peru flogen. So hatten wir kaum Wasser zu überqueren und wir konnten jederzeit zwischenlanden, wenn nötig.
Aber wie ich sehr bald feststellen durfte, waren meine Sorgen diesbezüglich umsonst gewesen – wir flogen mit Leichtigkeit alles in einem Stück durch.
In Peru angekommen wusste ich nun nicht wohin und wir landeten erstmal alle auf der Spitze einer wunderbaren Maya-Pyramide, unter uns erstreckte sich soweit das Auge reichte grüner dichter Dschungel.
Mir wurde schnell klar, dass hier irgendwo ein Drache sein musste und bestimmt sollten wir diesen finden. Also setze ich mich wieder auf Ottawas Rücken und wir erhoben uns in die Lüfte und kreisten über den Dschungel. Bald darauf erspähte ich eine Lichtung im Wald und diese zog mich magisch an. Auf der Lichtung gelandet erblickte ich in der Nähe einen Höhleneingang, aber was erwartete uns dort drin? Immer noch sehr auf das Wohlergehen meiner jungen Drachen bedacht, bat ich sie, mit Ottawa hier auf der Lichtung auf mich zu warten während ich die Höhle erkunde.
Gleich nach dem Eingang befand ich mich in einem großen Raum und dort fand ich einen Drachen vor.
Drache Zebraska
Ich grüßte den Drachen, der groß vor mir stand und er begrüßte mich. Er stellte sich mir mit den Namen Zebraska vor. Er ist ein sehr lieber und ein sehr, sehr alter Drache und wie sich später herausstellte, nicht nur sehr alt sondern auch noch sehr weise. Er hatte, bzw. er hat immer noch, rechts und links von seinem Munde lange Barteln herab hängen.
Er bat mich die jungen Drachen in die Höhle zu holen und dort angekommen, hat er uns alle nochmals herzlich begrüßt und uns gebeten ihn in die Tiefe seiner Höhle zu folgen. Und so gingen wir durch lange dunkle Gänge immer tiefer in die Erde hinein bis wir zu einem großen höhlenartigen Raum kamen. Dort fanden wir einen wunderbaren Brunnen vor, gefüllt mit frischen Wasser, dass in der Mitte wie ein Springbrunnen mit einer Fontäne aus der Tiefe sprudelte. Zebraska stellte sich vor den Brunnen und sagte zu uns: „ Dies ist das Wasser des Lebens und ich bitte euch alle davon zu trinken.“ Und wir tranken alle von dem Wasser des Lebens.
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- irgendwie werde ich unruhig, meine Meditation dauert nun schon sehr lange, deshalb bedankte ich mich beim Drachen Zebraska und wir flogen alle heimwärts.
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Drachin Kirwana
Mein Gefühl sagte mir, dass noch weitere Reisen kommen sollten.
Bei meinem nächsten Besuch bei Kirwana fragte ich sie: „War die Reise nach Peru so in Ordnung? Und wohin soll es das nächste Mal gehen?“
Kirwanas Antwort war, wie so oftmals, schlicht aber eindeutig: „Peru“
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6. Dezember 04
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2. Drachenreise nach Peru
Drache Zebraska
Alle 24 jungen Drachen, Ottawa und ich, wir alle fliegen wieder gemeinsam nach Peru zu dem Drachen Zebraska.
Zebraska begrüßt uns und bittet uns ihn wieder in die Tiefe seiner Höhle zu folgen. Immer tiefer und tiefer steigen wir hinab, am Wasser des Lebens vorbei, einen endlos langen Weg entlang bis wir zu einem großen glühenden Lavastrom kommen.
Zebraska erklärt: „Dies ist der Feuersee der Erde und der Drachen. In diesem Feuersee müssen alle jungen Drachen baden um in ihre Kraft zu kommen.“
Und er bittet uns darin zu baden. Die jungen Drachen lassen sich nicht lange bitten, sie springen sofort hinein und beginnen munter darin zu schwimmen.
Zebraska blickt mich an: „Und was ist mit dir? Wieso badest du nicht?“
„Aber ich bin ein Mensch und kein Drache. Menschen verglühen darin!“, gab ich zur Antwort.
Zebraska blickt mich freundlich an und spricht zu mir: „ Steige hinein …. bade.“
Langsam steige ich in den fließenden glühenden Lavastrom … er ist nicht heiß …. und ich beginne zu schwimmen und tauche voller Begeisterung mit den jungen Drachen durch und in der glühenden Masse. Eine angenehme Wärme durchzieht mein Sein und alle Spannung fällt von mir ab.
Nach einiger Zeit verlasse ich mit den jungen Drachen zusammen den Lavastrom und wir begeben uns wieder ans Ufer. Und wie ich so am Ufer stehend meinen Körper betrachte, stelle ich fest, dass er sich verwandelt hat. Er hat seine feste starre Masse verloren und er besteht nun aus Lava, dass sich ständig bewegt. Ein ständiges Fließen und Strömen durchzieht meinen ganzen Körper – ich bin ein Lavastrom in Körperform und dennoch bin ich immer noch „ich“.
Zu meiner Überraschung nehme ich nun hinter den Drachen Zebraska stehend noch andere Drachen wahr. Und zwar sind plötzlich auch noch anwesend: die Drachin Kirwana und die beiden Drachen Numerian und Ra Neomi.
Zebraska blickt mich an und erklärt: „Dies ist der Feuersee der Drachen und alle Drachen müssen darin baden um in ihre Kraft zu gelangen. Auch du warst und bist ein Drache und deshalb ist es für dich wichtig darin zu baden um in deine Kraft zu gelangen.
Jahrhundertelang habe ich geschlafen und das Wasser des Lebens und den Feuersee bewacht.“
Verwundert frage ich: „Wenn du solange geschlafen hast, wie hast du dann gewusst, dass wir kommen?“
Zebraska: „Ich bin erwacht durch den Ruf der Drachenjungen an dich: *Wir sind da!*.“
Ich: „Ich danke dir für alles.“
Zebraska: „Ich habe jahrhundertelang geschlafen und ich würde mich freuen, wenn du mich öfters mal besuchen kommen würdest und mir Geschichten von dir erzählen könntest.“
Ich: „Aber gerne.“
Nachdenklich frage ich: „Wir haben uns nun verbunden mit den Elementen Wasser und Erde/Feuer. Was ist mit den Elementen Wind und Sonne?“
… und schon bildet sich ein weicher dichter Nebel um die jungen Drachen und um mich … wir wurden müde und schliefen alle ein … als wir wieder erwachten, verwandelte sich dieser weiche Nebel in weichen Sand … Wüstensand, wir waren in der Sahara … es wehte ein leichter Wind und die Sonne brannte vom Himmel auf uns nieder … die Sonne schien lange und heiß vom Himmel und sie lud uns auf mit ihrem Licht … wir glänzten alle wie Gold … wir waren alle Licht … und ein leichter Wind wehte über die weite Wüste … und dieser Wind hob uns empor … immer höher und höher … und wir teilten uns auf in viele abertausende kleine Lichter … und der Wind trug uns fort … und verteilte uns um und über die ganze Erde … abertausende von glitzernder kleiner Lichter umgaben Gaia … ich sah die ganze Erde umgeben mit einem goldenen Kranz aus Licht ….
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Ich hatte mir einen Channelstein gekauft auf diesem sind mit verschiedenen Kristallen die Chakrenfarben nachgebildet, doch leider sind 2 Farben in der verkehrten Reihenfolge darauf befestigt. Kuan Yin meinte dazu.
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8. Dezember 04
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Kuan Yin
Ich: „Kuan Yin, ich habe mir heute einen Channelstein gekauft.“
Kuan Yin: „Ja, den haben wir für dich ausgesucht. Sei nicht betrübt, dass die beiden Farben vermeintlich falsch eingesetzt sind – dies hat seine Richtigkeit. Die Chakrenfarben sind wichtig für dich, sie unterstützen dein System.“
Ich: „Darf ich den Menschen von den Drachenjungen erzählen oder kommen sie dadurch irgendwie in Gefahr?“
Kuan Yin: „ Nein, sie kommen nicht in Gefahr. Die Drachen sind mächtig und sie wissen was sie tun. Erzähl den Menschen von den Drachen und den Drachenkindern, denn je mehr Menschen von ihnen erfahren und es als wahr annehmen können, desto schneller können es alle Menschen annehmen - und das ist wichtig! Du weißt wie das ist, wenn eine gewisse Anzahl von Menschen etwas als wahr erachten, dann geht das über ins morphogenetische Feld und alle Menschen können es problemlos übernehmen und als wahr annehmen.“
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14. Dezember 04
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Ottawa
Auf dem Rückflug von Kirwana flogen wir über einen Wald, so eine Art bewaldetes Moor. Es war unter uns eine Lichtung zu sehen und wie ich so hinab blickte, kann ich ein Einhorn erkennen. Ich bat Ottawa zu landen.
Einhorn:
Ich ging zum Einhorn und habe es begrüßt … dieses sprach: „Schön, dass wir dich endlich wiedersehen. Wir haben schon ständig versucht Kontakt mit dir aufzunehmen, aber du schenktest uns nie deine Aufmerksamkeit. Wir dachten schon du hättest uns vergessen. Wir sind sogar bis zu deinem Haus gekommen. Hast du den kaputten Zaun gesehen? Das waren wir, aber auch das half nichts.“
Ich: „Verzeiht, aber ich habe nicht bemerkt, dass ihr mit mir Kontakt haben wolltet.“
Einhorn: „Besuche uns öfters.“
anschließend flog ich mit Ottawa heim.
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15. Dezember 04
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Ottawa
stammt aus Camelot. Er sagt, er sei geschlüpft in einem kleinen Dorf namens Camelot.
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16. Dezember 04
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Kirwana
mit Ottawa flog ich zu Kirwana ….
Ich begrüßte sie und ich genoss ihre Wärme, ihre Energie, ihre Liebe, einfach ihre Anwesenheit.
Und Kirwana fragte mich: „Warst du schon bei den Drachenjungen?“
Ich: „Neulich, aber heute noch nicht – habe aber vor zu ihnen zu gehen.“
Kirwana: „Dann gehe zu ihnen.“
Ich: „Ja, aber erst möchte ich noch deine Energie genießen. Dies ist wie ein Heimkommen.
Soll ich den Drachenjungen irgendwas bestimmtes sagen oder mit ihnen wohin fliegen?“
Kirwana: „Höre auf dein Herz.“
Ich: „ Gut, dann fliege ich mit ihnen zu den Einhörnern.“
Ottawa
brachte mich wie üblich zu den Drachenjungen.
Drachenjungen
nach einer liebevollen Begrüßung haben wir uns gleich auf den Weg zu den Einhörnern begeben.
Einhörner
Komischerweise flog Ottawa mit uns nicht in das Moor, wie ich es erwartet habe, sondern auf eine freie Wiese vor meinem Haus … nach der Landung habe ich die Einhörner gerufen … erst kamen 5 … dann wurden es 7… dann 12 und schließlich waren es 24 Einhörner.
Nach der Begrüßung stellten wir uns alle zu einem großen Kreis auf.
24 junge Drachen, 24 Einhörner und ich, wobei immer ein Einhorn neben einem Drachenjungen stand.
Alle Einhörner richteten ihr Horn auf die Mitte des Kreises und gaben über ihr Horn ihre Energie ins Zentrum hinein … auch ich richtete mein Horn auf die Mitte und speiste meine Energie hinein … alle Drachen öffneten ihre Herzen und sandten Licht und Liebe in die Mitte … auch ich öffnete mein Herz und gab Licht und meine Liebe dazu … nun entstand in der Mitte des Kreises ein großes Herz … aus diesem Herzen floss Licht und Liebe in das Herz von Mutter Erde … das Herz im Kreis wurde größer und größer und schloss uns alle ein … irgendwie stand ich auf einmal in die Mitte des Kreises und ich nahm die Energie aller in mich auf … ich füllte mich mit Licht und Liebe, mit heilender Energie … ich gab diese Energie an Mutter Erde und diese schickte sie mir im Kreis zurück … ich gab diese Energie an mein Hohes Selbst und mein Hohes Selbst schickte sie mir im Kreis zurück … so entstand in mir, unter und über mir, verbunden mit der Erde und meinem Hohen Selbst eine goldene Acht …. diese goldene Acht verankerte diese heilende Energie in mir – heilend für die Seele. Diese Energie wurde mir gegeben um sie weiterzugeben an Kinder.
Kirwana, Ra Neomi und Numerian waren plötzlich anwesend.
Ich bedankte mich bei allen … ich ging zu Ra Neomi und Numerian um mich zu bedanken und schmuste an ihre Köpfe und brach in Tränen aus … ich weinte Tränen über den Verlust meines Drachendaseins. Ich beweinte all das, was ich damit aufgegeben bzw. verloren glaubte….
Aber wie mir selbst bewusst wurde, hatte ich als menschliches Wesen nichts von meinem Drachenwesen verloren. Alles war und ist noch immer in mir. Ich hatte nur das Äußere gewechselt, aber nicht mein „ich“.
- meine Tochter störte meine Meditation und wartete bis ich damit endlich fertig war. Somit war ich etwas unruhig und wollte mich beeilen - ich konnte und wollte aber die Drachenjungen nicht allein auf der Wiese zurück lassen
Kirwana: „Gehe zu deiner Tochter. Wir bringen die jungen Drachen heute für dich nach Hause.“
Ich: „Danke dir Kirwana:“
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Fortsetzung folgt …